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19.09.11

Tabak in der Schwangerschaft


Rauchen und Schwangerschaft – das passt in keinem Fall zusammen. Dabei kann sich das Rauchen schon negativ auswirken, bevor eine Schwangerschaft eingetreten ist. Für Paare mit Kinderwunsch: Die Fruchtbarkeit von rauchenden Frauen und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Spermienqualität rauchender Männer sind deutlich herabgesetzt.

Tabak in der Schwangerschaft: hohes Risiko für das ungeborene Kind

Die Schädlichkeit von Tabakkonsum in der Schwangerschaft ist längst wissenschaftlich fundiert nachgewiesen. Das ungeborene Kind wird durch die rauchende Mutter in jedem Falle geschädigt – lediglich der Schweregrad ist variabel.

Schädigung des Ungeborenen durch Tabak in der Schwangerschaft

  •  Störung von Entwicklungsprozessen, etwa der Hirnzellreifung – mit allen Konsequenzen für das gesamte Leben des Kindes
  • Gewebezerstörende Wirkung von Tabak
  • Abhängigkeit: Das Ungeborene gerät in eine „passive Abhängigkeit“ – mit fatalen Folgen, denn es leidet nach der Geburt an Nikotin-Entzugserscheinungen


Die Folgen der Schädigungen durch Tabak in der Schwangerschaft

  • Höhere Wahrscheinlichkeit einer Fehl- oder Totgeburt
  • Höhere Wahrscheinlichkeit, vorzeitige Wehen zu bekommen
  • Geringeres Geburtsgewicht von „Raucherkindern“: Babys von Raucherinnen haben ein etwa 200g geringeres Geburtsgewicht, was als Ausdruck der Unterentwicklung infolge des Tabakkonsums zu werten ist
  • Risiko, dass das Kind in der Folge an Leukämie erkrankt!


Tabak in der Schwangerschaft unbedingt vermeiden

Als logische Konsequenz empfehlen Ärzte und Wissenschafter eindringend: Schwangere Frauen sollen unbedingt ganz auf das Rauchen verzichten. Sind Sie schwanger und haben Probleme, mit dem Rauchen aufzuhören? Wenden Sie sich unbedingt an Ihren Arzt, der Sie in Ihrem Bemühen, das Rauchen aufzugeben, unterstützen wird.