New Life Hotels - Urlaub in der Schwangerschaft

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22.07.08

Nasenbluten in der Schwangerschaft

 

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Gratulation, Sie sind schwanger! Ihr Haar wird dichter und glänzt, so wie Ihre Augen funkeln und zu strahlen beginnen. Sie möchten am liebsten die ganze Welt umarmen. Leider kann es bei mancher Schwangerschaft auch zu unangenehmen, aber völlig normalen Symptomen kommen. Denn durch die veränderten Hormone und durch den Druck der vergrößerten Blutmenge im Körper werden die sämtliche Schleimhäute besser durchblutet und sind empfindlicher. 

Eine verstopfte Nase muss also kein Schnupfen sein! Schon kräftigeres Naseputzen kann ein Blutgefäß in der Nasenschleimhaut platzen lassen und leichtes Nasenbluten verursachen. Besonders in der kalten Jahreszeit kann Ihre Nasenschleimhaut durch das trockene Raumklima anschwellen, die Nasenatmung wird behindert und Sie müssen vermehrt durch den Mund atmen, was wiederum die Nasenschleimhäute austrocknet und rissig macht. Teilweise kann es dadurch dann auch zum Schnarchen kommen. 

Wie kann ich Nasenbluten in der Schwangerschaft vorbeugen?

Der Blutverlust beim Nasenbluten ist meist minimal. Hält das Bluten länger als 20 Minuten an, empfiehlt es sich jedoch, einen Arzt aufzusuchen, der mittels Nasentamponade auf das beschädigte Gefäß drückt, um die Blutung zu stoppen, das blutende Gefäß verödet oder mit Silbernitrat verätzt. Um Nasenbluten vorzubeugen, ist es sinnvoll, viel zu trinken. Das hilft besonders in der Schwangerschaft, die Nasenschleimhaut feucht zu halten. Genauso auch homöopathische, salzhaltige Nasenspülungen, Nasenöl, eine pflegende Salbe oder das fettreiche Vaselin, das den Schleimhäuten hilft, sich geschmeidiger zu halten und sie widerstandsfähiger macht. Benützen Sie möglichst keine herkömmlichen Nasensprays oder – tropfen. Sie sind meist für Schwangere nicht geeignet, da sie gefäßverengend wirken und die Durchblutung des Mutterkuchens einschränken. Ganz natürlich und unkompliziert ist es, sich ein Taschentuch mit ein paar Tropfen einer frischen Zitrone in die Nase zu stecken. 

Was tun bei Nasenbluten in der Schwangerschaft?

Gegen das trockene Raumklima wirkt am besten, feuchte Wäsche aufzuhängen oder einen gut gereinigten Luftbefeuchter einzusetzen. Nach dem Nasenbluten sollte das Naseputzen für mindestens zwölf Stunden vermieden werden, um die Blutkruste, die das beschädigte Gefäß verschließt, nicht zu lösen, da sonst die Blutung erneut beginnen kann. Wenn Ihre Nase bereits blutet, hilft es, sich nieder zu setzen (nicht zu legen, da das Blut in Ihren Magen laufen und Schwindelgefühle oder Übelkeit auslösen kann), sich leicht nach vorn zu beugen, damit das Blut abtropfen kann und die Nasenflügel zwischen Zeigefinger und Daumen einige Minuten lang zusammenzudrücken. Ein kaltes Tuch auf Nacken und Stirn verengt die Blutgefäße und stoppt die Blutung. Das Blut, das den Rachen hinunter rinnt, sollte nicht geschluckt, sondern möglichst ausgespuckt werden, denn größere Mengen von Blut können Brechreiz auslösen. 

Es ist ratsam, bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung ein häufiges Nasenbluten in der Schwangerschaft zu erwähnen, es könnte auch ein Hinweis auf einen erhöhten Blutdruck sein. Ganz sicher ist es aber, dass nach mit der Geburt des Babys die Beschwerden des Nasenblutens wieder verschwinden und Sie sich voll und ganz auf Ihren lieben Neuankömmling konzentrieren können.

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